Maß nehmen vor dem Kleiderkauf

Viele Damen kaufen neue Kleider in den zahlreichen Online-Shops und meistens gehen sie in Sachen Größenauswahl von ihrer bisher getragenen Kleidergröße aus. Das ist aber ganz und gar nicht angeraten, da sich die Figur stetig verändert und das nicht nur durch Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme. Zudem sind die Maßvorgaben der Anbieter/Hersteller zu den jeweiligen Kleidergrößen abweichend, insbesondere, wenn es sich um ausländische Größen handelt.

 

Diese Maße sind für Kleidergröße und Passform von Bedeutung

Die Kleidergröße bestimmt sich nach folgenden Kriterien:

  • Brustumfang
  • Taillenumfang
  • Hüftumfang

Diese Werte sollten Sie stets nachmessen und anhand der vorgegeben Tabellen der Anbieter in die jeweilige Konfektionsgröße umwandeln. Bei verschiedenen Schnittformen, Halsausschnitten, Armlängen und Saumlängen ist es zudem wichtig, dass Sie für die perfekte Passform auch folgende Maße ermitteln, um sie mit den Daten in der Artikelbeschreibung abzugleichen:

  • Rückenlänge
  • Leibhöhe
  • Halsweite
  • Oberarmweite
  • Brusttiefe
  • Vordere Taillenlänge
  • Armlänge
  • Seitenlänge (Bein)

Beachten Sie weiterhin, dass es Kurz- und Langgrößen bei einigen Anbietern gibt. Diese sind sinnvoll, um die Proportionen optimal zu gewährleisten, damit das Kleid nicht zu lang oder zu kurz ist und den Körperanforderungen gerecht wird.

Wie Sie die einzelnen Maße korrekt ermitteln, dazu finden sich im Internet ausreichend Anleitungen, weshalb wir an dieser Stelle auf eine detaillierte Ausführung verzichten.

Wie sich die weibliche Figur im Laufe der Zeit verändert

Kennen Sie das? Das Kleid, das Sie letztes Jahr gekauft haben, passt hinten und vorne nicht mehr? Allerdings haben Sie weder einige Kilos zugelegt, noch großartig eine Diät gemacht? Am augenscheinlichen Körpergewicht liegt es also wohl nicht, doch wie kann das sein?

Dieses Erlebnis häuft sich mit zunehmenden Alter, denn der weibliche (wie auch der männliche) Körper verändert sich im Laufe der Jahre und im Zuge des natürlichen Alterungsprozesses. Das betrifft Fett- und Muskelmasse, aber auch die Knochendichte und die Proportionen. Im Zusammenhang mit den Wechseljahren laufen viele Prozesse im weiblichen Körper ab, der sich auf eine Zeit vorbereitet, in dem er keine Kinder mehr gebären wird und in der die Stoffwechselfunktionen langsamer werden.

Auch die Lebensgewohnheiten tragen dazu bei, dass sich die persönliche Silhouette verändert, sei es durch die Ernährung im Allgemeinen, die berufliche Tätigkeit (wer sitzende Berufe ausübt und keinen sportlichen Ausgleich findet, der neigt zu Verspannungen und dem Abbau von Muskelmasse) oder chronische Erkrankungen, die sich auf den Körper auswirken.

All das kann dazu führen, dass sich die Silhouette unbemerkt verändert und das merken wir erst dann, wenn wir ein Lieblingskleid nach dem letzten Winter wieder zum Vorschein holen und mit Entsetzen feststellen, dass es irgendwie aus der Form geraten ist, hier und da zwickt oder aber nicht mehr den Proportionen entspricht.

Mit fortschreitendem Alter schrumpft der Mensch außerdem um wenige Millimeter was auch durch andauernde Fehlhaltung begünstigt werden kann, das hat ebenfalls eine optische Auswirkung auf die Passform. Daher ist es wichtig, dass Sie vor jedem Kleiderkauf zur Sicherheit ihre Kleidergröße noch einmal überprüfen und relevante Maße neu nehmen.

Verabschieden Sie sich endgültig von Kleidern, die nicht mehr passen, und kaufen Sie mit Bedacht

Wenn Sie feststellen, dass ein Kleid einfach nicht mehr Ihrer Körperform gerecht wird, dann schieben Sie es nicht auf das Gewicht, frei nach dem Motto: „Ach, wenn  ich wieder abgenommen habe, dann passt das wieder“. Sortieren Sie rigoros aus, denn dieses Kleid wird Ihnen keine Freude mehr machen, da sich der Körper immer weiter verändert, auch wenn es nur minimal ist.

Kaufen Sie mit Bedacht, nach Maß und bedarfsgerecht, nicht auf Vorrat, nur weil ein Schnäppchen lockt. Beobachten Sie Ihren Körper und wenn sich die Veränderungen stetig zeigen, greifen Sie auf Materialien zurück, die den Tragekomfort verlängern. Das können Mischgewebe mit Elasthananteil oder stretchige Stoff wie Jersey oder Microfaser sein. Beachten Sie stets die Wasch- und Trockenanleitung, denn auch durch unsachgemäße Reinigung kann sich das Material verändern und damit die Passform.

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Lassen Sie bestellte Kleider, die nicht passen, zurückgehen

Selbst wenn Ihnen das online bestellte und gelieferte Kleid noch so gut gefällt – Sollte es nicht einwandfrei passen, dann schicken Sie es fristgerecht zurück. Auch hier wird leider immer wieder der Fehler gemacht, dass zu enge oder zu weite Kleidung und mit Passformmängeln behaftete Ware behalten wird, in der trügerischen Annahme, man selbst könne daran in irgendeiner Form noch etwas ändern. Dem ist aber nicht so, stattdessen ärgern Sie sich jedes Mal, wenn Sie das Kleid anziehen und sich darin nicht wohlfühlen.

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